
Die begutachtete Forschung zu den Stressmarkern, die wir in Haar und Speichel messen. Dazu die Interventionen, die sie nachweislich verbessern.
In einer quasi-experimentellen Studie durchliefen 41 Patientinnen mit chronischem Fatigue-Syndrom den Trier Social Stress Test, während über 90 Minuten selbstkritischer Perfektionismus, subjektiver Stress und die Cortisolreaktionen im Speichel erfasst wurden. Zusätzlich wurden Zusammenhänge mit Krankheitsdauer und Krankheitsschwere untersucht.
Dieses Review untersucht die Literatur zum Zusammenhang zwischen Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz und sympatho-adrenalen Biomarkern (Katecholamine und Herzratenvariabilität) sowie Biomarkern der HPA-Achse (dem Cortisolprofil nach dem Morgen) und baut auf früheren Reviews zu Arbeitsstress und dem Risiko koronarer Herzkrankheit auf.
Diese Arbeit fasst die verfügbare Evidenz dazu zusammen, wie sich die allostatische Belastung nach biologischem Geschlecht, sozialem Geschlecht und Alter unterscheidet, und argumentiert, dass viele Studien diese Unterschiede in ihren Analysen nicht berücksichtigen. Sie schlägt ein Modell für künftige Forschung zur allostatischen Belastung vor, das diese Faktoren einbezieht.
Eine Studie zu der Frage, ob Cortisolspiegel im Urin und die Ruheherzfrequenz mit dem Risiko tödlicher und nicht tödlicher kardiovaskulärer Ereignisse assoziiert sind.
Eine Studie mit 620 kognitiv gesunden Erwachsenen mittleren Alters, in der ein umfassender Algorithmus zur Berechnung der allostatischen Belastung (ALCS) vorgeschlagen wird, der Alter und Geschlecht, Quartile, klinische Referenzwerte und Medikation berücksichtigt; anschließend wurden die AL-Risikokategorien gegen das Hirnvolumen und das Volumen der Hyperintensitäten der weißen Substanz regressiert.
Diese theoretische Arbeit schlägt das energetische Modell der allostatischen Belastung vor und fasst die „Last“ chronischen Stresses als die zusätzlichen energetischen Kosten der Allostase auf, die zu einem Hypermetabolismus führen. Sie verknüpft diesen Mehrverbrauch an Energie mit einem beschleunigten physiologischen Abbau und biologischem Altern.
In einer Laborstudie wurden 32 Männer und 32 Frauen einem psychosozialen Stressor oder einer nicht stressenden Kontrollbedingung ausgesetzt, bevor die soziale Kognition mit dem Reading the Mind in the Eyes Test (RMET) und dem Movie for the Assessment of Social Cognition (MASC) erfasst wurde. Untersucht wurde, ob stressinduzierte Cortisolanstiege die sozial-kognitive Leistung beeinflussen und ob sich die Effekte zwischen den Geschlechtern unterscheiden.
Eine korrelativ-prädiktive Querschnittsstudie mit 131 älteren Erwachsenen prüfte, ob soziale Faktoren (Wohnbedingungen, Zufriedenheit mit der eigenen Wohnung, Merkmale der Nachbarschaft, soziale Unterstützung, familiäre Beziehungen, Kirchgang) die allostatische Belastung vorhersagen. Die allostatische Belastung wurde aus zehn physiologischen Biomarkern berechnet und mittels multipler linearer Regression modelliert.
Eine Arbeit zur Bedeutung der allostatischen Belastung, zu den sie konstituierenden Biomarkern und zur Bestimmung von Scores der allostatischen Belastung, mit besonderem Fokus auf Minderheiten und Bevölkerungsgruppen mit gesundheitlicher Benachteiligung.
Ein narratives Review zu Speichelbestandteilen, die als rasch verfügbare Biomarker für Stress, Angst und Depression sowie zur Überwachung einer pharmakologischen Behandlung dienen könnten. Betrachtet werden Kandidaten wie Cortisol, sekretorisches IgA, Lysozym, Melatonin, Alpha-Amylase, Chromogranin A und FGF-2.
Eine Beobachtungsstudie an Blutspendenden, die psychologische und biologische Korrelate der allostatischen Überlastung untersuchte und dabei neu eingeführte klinimetrische Kriterien für allostatische Überlastung anwandte. Ziel war es, diese neue Definition auf psychologische und biologische Messgrößen in einer gesunden Population zu übertragen.
Eine achttägige Tagebuchstudie mit 181 älteren Männern (58 bis 88 Jahre) schätzte die emotionale Reaktivität als Veränderung des positiven oder negativen Affekts als Reaktion auf alltägliche Stressoren und nutzte diese Schätzungen anschließend, um mit Cox-Modellen proportionaler Hazards das Überleben über zehn Jahre vorherzusagen.
Siebenunddreißig nüchterne gesunde Männer wurden randomisiert, um eine Stunde vor dem Trier Social Stress Test Glukose, Protein, Fett oder Wasser aufzunehmen; Speichelcortisol und Blutglukose wurden im Umfeld des Stressors gemessen. Die Studie prüfte, ob die Verstärkung der Cortisol-Stressreaktion spezifisch für Glukose ist oder einen allgemeinen Effekt der Energiezufuhr darstellt.
Dreiundsechzig jugendliche Überlebende des Tohoku-Erdbebens von 2011 gaben über drei Tage hinweg dreimal täglich Speichelproben zur Cortisolbestimmung ab und bearbeiteten die Depressionsskala des General Health Questionnaire. Die Studie prüfte, ob das Cortisol im Speichel zum Screening depressiver Zustände nach einer Katastrophe geeignet ist.
Ein klinisches Review zur Verwendung von Cortisol und Cortison im Speichel für die Diagnose und Verlaufskontrolle von Zuständen mit Cortisolüberschuss und Cortisolmangel, einschließlich der Hydrocortison-Substitution. Verglichen wird der diagnostische Wert von Cortison im Speichel gegenüber Cortisol im Speichel.
Ein Review darüber, wie Wearables die Herzratenvariabilität messen, mit einem Vergleich der HRV-Messfähigkeiten verschiedener Geräte und einer Zusammenfassung der jüngsten Fortschritte bei der HRV-Erfassung für Gesundheitsüberwachung und Krankheitsdiagnostik. Die HRV wird als Indikator für die Funktion des autonomen Nervensystems sowie für den körperlichen und psychischen Zustand dargestellt.
Dieses Review fasst die Forschung zu zwei neuroendokrinen Stresssystemen zusammen, dem sympathiko-adrenomedullären System (Adrenalin, Noradrenalin) und der HPA-Achse (Cortisol), als Indikatoren von Stress und als Bindeglieder zwischen dem psychosozialen Umfeld und der Gesundheit, mit Fokus auf Arbeit und Geschlecht. Es stützt sich auf eine Reihe von Studien an Frauen und Männern.
In einem standardisierten Schlaflaborexperiment wurden 112 gesunde junge Männer randomisiert einer von vier einstündigen Lichtbedingungen nach dem Erwachen zugewiesen (gedämpftes Weiß, helles Weiß, Rot oder Blau), bevor sie den Maastricht Acute Stress Test absolvierten; Cortisol wurde aus acht Speichelproben bestimmt. Die Studie prüfte, wie Lichtintensität und Wellenlänge die Cortisol-Stressreaktion beeinflussen.
Eine konzeptuelle und methodische Arbeit, die die Validität des Cortisols im Speichel als Biomarker der Aktivität der HPA-Achse in der Stressforschung untersucht. Betrachtet werden die psychologischen und biologischen Faktoren, die dazu führen können, dass das Cortisol im Speichel von den Plasmawerten für ACTH und Cortisol abweicht, insbesondere unter Reaktionsbedingungen.
Ein Review zu Speichelhormonen, die als potenzielle Biomarker für die Diagnose, die Subtypisierung und die Verlaufskontrolle der Behandlung von Depression untersucht wurden, motiviert durch die praktische nicht invasive Probenahme. Behandelt werden Cortisol, Melatonin, Oxytocin, Serotonin, DHEA, Testosteron, Progesteron und Estradiol.
Vierundzwanzig gesunde Freiwillige wurden randomisiert dem Kaltwasser-Stresstest oder einer Warmwasser-Kontrollbedingung zugewiesen und bearbeiteten anschließend eine Sternberg-Arbeitsgedächtnisaufgabe auf drei Ebenen kognitiver Beanspruchung, wobei Herzfrequenz und Speichelcortisol als Stressindikatoren dienten. Die Studie untersuchte die Effekte akuten Stresses auf das Arbeitsgedächtnis.
Ein Review der aktuellen Evidenz zu Cortisolspiegeln bei gesunden Personen sowie bei Personen mit Risiko für oder mit bestehender Depression, bipolarer Störung und Psychose, einschließlich der Verläufe während der Remission. Betrachtet wird zudem, wie Antidepressiva und Antipsychotika die Cortisolsekretion beeinflussen.
Freiwillige wurden vor der Bearbeitung einer Aufgabe zur erworbenen Äquivalenz, welche die Gedächtnisgeneralisierung prüft, einem Stressor oder einer Kontrollbedingung ausgesetzt; die Cortisolreaktion auf den Stressor wurde erfasst. Die Studie prüfte, ob akuter Stress die Fähigkeit zur Generalisierung von Erinnerungen verändert.
Ein Review, das die Literatur aus Tier- und Humanstudien dazu integriert, wie psychischer Stress das Essverhalten beeinflusst, und ein Modell des belohnungsbasierten Stressessens vorschlägt, das Cortisol und die Belohnungsschaltkreise des Gehirns in den Mittelpunkt stellt. Untersucht wird, wie eine chronische Aktivierung der HPA-Achse und eine Glukokortikoidexposition die Aufnahme energiedichter Nahrung und viszerale Adipositas fördern können.
Ein Review aus der Reihe Mechanisms in Endocrinology darüber, wie die zirkadianen und ultradianen (pulsatilen) Rhythmen der Glucocorticoidausschüttung auf das Gehirn wirken, gestützt auf Beobachtungsdaten sowie In-silico-, In-vitro- und In-vivo-Evidenz. Betrachtet werden die Implikationen einer gestörten Glucocorticoid-Rhythmik für Kognition, Verhalten und neuropsychiatrische Erkrankungen.
Eine Studie, in der N-of-1-personalisierte Machine-Learning-Modelle depressiver Stimmung über einen Monat entwickelt wurden, indem Ecological Momentary Assessments, EEG-synchronisierte neurokognitive Erhebungen und Lebensstildaten aus Wearables kombiniert und sieben ML-Ansätze pro Person verglichen wurden.
Eine häusliche Pilotstudie schloss Demenzpatienten und ihre pflegenden Angehörigen in eine achtwöchige Musikintervention ein und erhob über etwa 40 Tage morgens und abends Speichelcortisol (sowie morgens DHEA-S); individuelle Verläufe wurden mittels linearer Regression analysiert. Untersucht wurde, ob Speichelsteroide sensitive Biomarker für interventionsbezogene Veränderungen der Stressbelastung sind.
Ein narratives Review darüber, wie Stress das Endocannabinoid-System reguliert und wie diese Veränderungen die Stressreaktion prägen, gestützt auf präklinische und translationale Humanevidenz. Es fasst stressinduzierte Veränderungen von Anandamid (AEA), 2-AG und CB1-Rezeptoren über Hirnregionen hinweg sowie deren funktionelle Konsequenzen für die HPA-Achse zusammen.
Ein kritisches narratives Review auf Basis von Recherchen in MedLine, Cochrane, Embase und CINAHL dazu, wie der Kohlenhydratkonsum die körperliche und psychische Gesundheit beeinflusst, einschließlich Darmmikrobiota, Stress und metabolischer Outcomes. Der Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen raffinierter und einfacher Kohlenhydrate auf Zivilisationskrankheiten.
Ein narratives Review zu translationalen Modellen und Biomarkern von Stress und Resilienz im Bereich der psychischen Gesundheit, das die Entwicklung präklinischer und klinischer Krankheitsmodelle behandelt. Erörtert werden die wachsende Kluft zwischen Tier- und Humanmodellen sowie die Heterogenität von Stress-Resilienz-Phänotypen.
Ein Expertengremium der International Society of Psychoneuroendocrinology fasste die Evidenz zusammen und formulierte Konsensleitlinien zur Erfassung der Cortisol-Aufwachreaktion (CAR) aus selbst gewonnenen Speichelproben. Behandelt werden die Genauigkeit der Probengewinnung, die Instruktion der Teilnehmenden, Kovariaten, Protokolle, die Quantifizierung und die Berichterstattung.
Eine repräsentative deutsche Bevölkerungsstichprobe von 2527 Personen im Alter von 14 bis 95 Jahren bearbeitete eine Prokrastinationsskala sowie standardisierte Messinstrumente zu wahrgenommenem Stress, Depression, Angst, Erschöpfung und Lebenszufriedenheit. Die Studie untersuchte, wie Prokrastination und ihre Korrelate über die Lebensspanne hinweg variieren.
Ein Review zur wechselseitigen Beziehung zwischen Schlaf und dem angeborenen Immunsystem, das untersucht, wie Insomnie und Schlafmangel genomische, zelluläre und systemische Entzündungsmarker verändern und wie die Entzündung ihrerseits Schlafkontinuität und Schlafarchitektur reguliert. Betrachtet werden zudem Bezüge zu Inflammaging, zellulärer Alterung und entzündungsbezogenen depressiven Symptomen.
Ein Review, das die wechselseitigen Zusammenhänge zwischen Schlaf und Entzündung in Gesundheit und Krankheit betrachtet. Es lag kein Abstract-Text vor, daher beruht diese Zusammenfassung auf dem Titel.
Ein Review, das den Begriff der 'Carbotoxizität' einführt, also die schädlichen gesundheitlichen Effekte einer übermäßigen Zufuhr von Kohlenhydraten und raffiniertem Zucker. Es stützt sich auf epidemiologische, experimentelle und klinische Evidenz und skizziert die molekularen, zellulären und neuroendokrinen Mechanismen, die Kohlenhydrate mit Krankheit und beschleunigtem Altern verbinden.
Ein Review von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung, das darstellt, wie zirkadiane Störungen zu neurologischen, psychiatrischen, kardiometabolischen, immunologischen und allergischen Erkrankungen beitragen, und eine wechselseitige Beziehung beschreibt, in der Erkrankungen ihrerseits zirkadiane Rhythmen stören. Hervorgehoben werden zirkadian ausgerichtete Interventionen wie Lichttherapie, exogenes Melatonin und Chronotherapie.
Ein methodischer Überblick zur Bestimmung des Cortisols im Speichel in der psychoneuroendokrinen Forschung, der dessen Validität als Abbild des ungebundenen Cortisols im Blut sowie praktische Vorteile wie eine stressfreie Probenahme, Laborunabhängigkeit und geringere Kosten beschreibt. Betrachtet werden Anwendungen wie Untersuchungen an Neugeborenen und Säuglingen sowie der Einsatz im Dexamethason-Hemmtest.
Eine doppelblinde Studie mit 14 gewohnheitsmäßigen Kaffeetrinkern, in der die Katecholamine und das Cortisol im Urin über einen Arbeitsvormittag hinweg nach Koffein (300 mg) versus Placebo bestimmt und zugleich Stimmung und Entzugssymptome erfasst wurden.
Ein Review zur wechselseitigen Kommunikation zwischen Schlaf und Immunsystem in Gesundheit und Krankheit. Es lag kein Abstract-Text vor, daher beruht diese Zusammenfassung auf dem Titel.
Die Teilnehmenden absolvierten den Trier Social Stress Test und wurden anschließend der Bedingung zugewiesen, einer anderen Person eine Geschenkkarte zu geben, eine Geschenkkarte zu erhalten oder die attraktivere Karte auszuwählen, während Stimmung, Herzfrequenz, Blutdruck, Speichel-Alpha-Amylase und Cortisol während der Erholung erfasst wurden. Die Studie prüfte, ob prosoziales Verhalten die physiologische und psychologische Erholung von Stress unterstützt.
Ein narratives Review und Experten-Konsensuspapier (unterstützt von ESCEO und IOF), das systematische Reviews und Metaanalysen zur Proteinzufuhr über die Nahrung und zur Knochengesundheit bei Erwachsenen zusammenführt und dabei Nutzen und Sicherheit behandelt.
Ein Review, das die Evidenz aus Mega-Studien zu psychischem Stress als Risiko- und Prognosefaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenführt und dabei Kindheitsbelastungen, Stress im Erwachsenenalter sowie die pathophysiologischen Mechanismen (sympathische Aktivierung, herabgesetzte Arrhythmieschwelle, proinflammatorische und prokoagulatorische Reaktionen) behandelt, die Stress mit kardiovaskulären Ereignissen verbinden.
Eine Querschnittsstudie mit 275 Personen mit oder ohne Long COVID kombinierte eine mehrdimensionale Immunphänotypisierung mit maschinellem Lernen, um biologische Merkmale zu identifizieren, die mit dem Krankheitsbild assoziiert sind. Zirkulierende Immunzellpopulationen, Antikörperantworten und Hormone einschließlich Cortisol wurden zwischen den Gruppen verglichen.
Ein placebokontrolliertes Crossover-Experiment an sieben gesunden Männern, in dem mittels Mikrodialyse und Palmitat-Turnover unter einem pankreatisch-hypophysären Clamp der Effekt einer physiologischen Hypercortisolämie (Hydrocortison-Infusion) auf die systemische und regionale Lipolyse isoliert wurde.
Eine kontrollierte Studie in der Respirationskammer mit 38 postadipösen Teilnehmenden mit Prädiabetes, die 48 Stunden lang in Energiebilanz eine Kost mit mittlerem oder hohem Proteingehalt erhielten; erfasst wurde, wie sich Endocannabinoide und verwandte Verbindungen im Plasma über den Tag hinweg in Bezug auf Energiebilanz und Körperfettanteil verändern.
Ein Review, das die Rolle des endogenen Cannabinoidsystems in der Schlafphysiologie sowie die akuten und chronischen Effekte cannabinoider Substanzen auf den Schlaf zusammenfasst, gestützt auf Human- und Nagerstudien, und die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen erörtert.
Ein Review zu Stressbiomarkern, die in der Verhaltensmedizin über drei stresssensitive Systeme hinweg eingesetzt werden: die HPA-Achse, das autonome Nervensystem und das Immunsystem. Behandelt werden Cortisol, Speichel-Alpha-Amylase und pro-inflammatorische Zytokine sowie deren basale und reaktive Veränderungen, einschließlich interventionsbedingter Veränderungen.
Diese Arbeit gibt einen Überblick über den Psychosocial Index, eine klinimetrische Selbsteinschätzungsskala zur Erfassung von Stress, Wohlbefinden, Belastung, Krankheitsverhalten und Lebensqualität, identifiziert 20 Studien, die ihn verwendet haben, und stellt eine überarbeitete Version sowie eine Form für Jugendliche und junge Erwachsene vor. Bewertet werden die klinimetrischen Eigenschaften und die klinischen Anwendungen des Instruments.
Eine Erörterung des Zusammenhangs zwischen endocannabinoider Signalübertragung und Stressresilienz mit der Frage, ob ein Endocannabinoid-Mangel ausreicht, um eine Vulnerabilität gegenüber Stress zu begünstigen. Da kein Abstract verfügbar war, beruht diese Zusammenfassung auf dem Titel.
Eine Studie zur Entwicklung eines Self-Talk Inventory (Skalen für negative und positive Selbstgespräche) mit 982 Studierenden, in der dessen Faktorstruktur sowie Zusammenhänge mit Symptomen von Depression, Angst und Ärger untersucht wurden.
Ein randomisiertes schulbasiertes Experiment mit 53 Viertklässlern (9-10 Jahre), in dem das Cortisol im Speichel vor und nach 12 Minuten hochintensiver körperlicher Belastung in einer Schulpause im Vergleich zu einer Kontrollbedingung mit Filmschauen gemessen wurde.
Entwicklung einer 18 Items umfassenden Kurzversion des Cognitive Emotion Regulation Questionnaire (CERQ-short), die die neun konzeptuellen Skalen mit je zwei Items beibehält, sowie Prüfung ihrer psychometrischen Eigenschaften im Hinblick auf depressive und ängstliche Symptome.
Ein Review dazu, wie Schlaf und das zirkadiane System gemeinsam Hormone (Wachstumshormon, Melatonin, Cortisol, Leptin, Ghrelin) sowie den Glukose- und Lipidstoffwechsel regulieren und wie Schlaf- und Zirkadianstörungen wie Schichtarbeit diese Rhythmen beeinträchtigen.
Eine Querschnittsstudie an einer Zufallsstichprobe von 13.779 schwedischen Erwerbstätigen, die prüft, wie selbstberichtete Arbeitsanforderungen, Kontrolle über die Arbeit und soziale Unterstützung durch Kollegen zusammenwirkend mit der Prävalenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängen.
Ein methodisches Review translationaler Nagetier- und Zellkulturmodelle zur Untersuchung von Stress und Resilienz, das Resilienz als dynamischen Prozess mit vier Dimensionen fasst und Validität, Vorteile und Grenzen von Paradigmen zu akutem, chronischem, traumatischem und frühem Stress zusammenfasst.
Eine methodische Studie, in der die Cortisol-Aufwachreaktion (CAR) im Speichel über sechs aufeinanderfolgende Tage erfasst wurde; mittels Strukturgleichungs- und Korrelationsanalysen wurden State- von Trait-Komponenten getrennt und bestimmt, wie viele Messtage für eine zuverlässige Erfassung erforderlich sind.
Eine Pilotstudie an gesunden Männern mit zwei randomisierten Experimenten, um zu entflechten, welche Elemente eines Trainings aus Meditation, Kälte und Atmung die sympathische Aktivierung und die entzündungshemmenden Effekte bewirken; gemessen wurden Adrenalin im Plasma sowie, nach einer LPS-Gabe, Zytokine.
In einer neunmonatigen längsschnittlich-prospektiven Studie mit 431 zu Beginn gesunden Erwachsenen wurden die kardiorespiratorische, die muskuläre und die selbst eingeschätzte Fitness zusammen mit der Selbstwirksamkeit erfasst, wobei die Resilienz über die Stressorreaktivität (psychische Beschwerden relativ zu Lebensereignissen und Alltagsbelastungen) abgebildet wurde. Mediationsanalysen prüften die Selbstwirksamkeit als Mechanismus.
Ein Review zu Exercise Snacks (kurzen, zeiteffizienten Einheiten körperlicher Aktivität) als Strategie zur Steigerung von körperlicher Aktivität und Fitness in bewegungsarmen Bevölkerungsgruppen, das die Effekte auf körperliche Funktion und Leistungsfähigkeit sowie deren mögliche Mechanismen untersucht. Exercise Snacks werden dabei als Weg dargestellt, Barrieren wie fehlende Zeit und fehlende Ausstattung zu überwinden.
Eine Querschnittsbefragung an mehreren Standorten mit 186 Beschäftigten, in der wahrgenommener Stress (Perceived Stress Scale) und selbstberichtete Produktivität (Health and Work Questionnaire) erfasst und nach Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit verglichen wurden.
In der Brown University Medical Student Study wurden Studierende über einen Kontrollzeitraum zu Studienbeginn und zwei Prüfungsphasen hinweg begleitet, um Veränderungen des Gewichts und metabolischer Parameter zwischen selbst identifizierten Stressessern und Nicht-Stressessern zu vergleichen. Neben dem Gewicht wurden nächtliches Insulin, Cortisol und das Verhältnis von Gesamt- zu HDL-Cholesterin erfasst.
Ein narratives Literaturreview, das die Stressforschung von ihren historischen Wurzeln bis zum heutigen physiologischen, pathophysiologischen und konzeptuellen Verständnis nachzeichnet und diese mit Interventionsansätzen verknüpft. Betont wird ein biopsychosoziales Rahmenmodell; verglichen werden pharmakologische und psychologische Therapien (etwa kognitive Verhaltenstherapie und Verfahren der dritten Welle).
Zwei Tagebuchstudien (N=185 und N=137), die prüften, ob implizite Überzeugungen über Willenskraft (begrenzt vs. nicht begrenzt) mit alltäglichem Stress interagieren und so das Aufschieben des Zubettgehens vorhersagen.
Eine Analyse der üblichen Mikronährstoffzufuhr bei 26.282 Erwachsenen in den USA aus NHANES 2005-2016, mit Schätzung der Prävalenz unzureichender Zufuhr für fünf immunrelevante Nährstoffe (Vitamine A, C, D, E und Zink) sowie des Effekts von Nahrungsergänzungsmitteln.
Ein narratives Review von Originalarbeiten, Metaanalysen, RCTs und Kohortenstudien der vergangenen fünf Jahre dazu, wie pflanzliches und tierisches Nahrungsprotein die Knochengesundheit und Osteoporose in verschiedenen Patientengruppen beeinflussen.
Ein Perspektivbeitrag, der Exercise Snacks als einzelne, höchstens einminütige Einheiten intensiver Belastung definiert, die mehrmals täglich ausgeführt werden, und die frühe Proof-of-Concept-Evidenz zu deren Durchführbarkeit und kardiometabolischem Nutzen zusammenfasst.
Ein Review der biologischen Mechanismen, über die körperliche Fitness, erreicht durch regelmäßiges Training und körperliche Aktivität, Resilienz fördert, einschließlich psychischer und physiologischer Vorteile sowie einer abgeschwächten Stressreaktivität.
Eine Übersicht über die Evidenz zu einer Proteinzufuhr oberhalb der RDA zur Optimierung der Gesundheit über die Lebensspanne hinweg, die gesundes Altern, die Prävention von Sarkopenie, die Appetitregulation, Gewichts- und Fettabnahme sowie die Regeneration im Sport ebenso behandelt wie Proteinqualität und Zufuhrzeitpunkt. Ebenfalls betrachtet werden die behaupteten Risiken für Nieren- und Knochengesundheit.
Analyse von NHANES-Daten der Jahre 2009-2016 (n=8,721) zur Schätzung der Prävalenz optimaler kardiometabolischer Gesundheit bei US-amerikanischen Erwachsenen anhand mehrerer Leitliniendefinitionen, die Taillenumfang, Glukose, HbA1c, Blutdruck, Triglyzeride und HDL-Cholesterin umfassen. Untersucht wurde, wie aktualisierte Grenzwerte und die Einbeziehung des Taillenumfangs die Prävalenzschätzungen veränderten.
Bei 133 gesunden Erwachsenen, die 7 Tage lang eine Handgelenk-Aktigrafie trugen, wurde untersucht, wie die selbstberichtete zeitliche Lage von Zeitgebern (Lichtexposition, Nahrungsaufnahme, körperliche Aktivität) mit der Stabilität des Ruhe-Aktivitäts-Rhythmus und mit Schlafparametern zusammenhängt. Verwendet wurden Spearman-Korrelationen und adjustierte, nach Chronotyp stratifizierte Regressionsmodelle.
Narratives Review, das zusammenfasst, wie Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe) und bestimmte Makronährstoffe (Aminosäuren, Cholesterin, Fettsäuren) die Funktion von Immunzellen modulieren. Die Effekte werden anhand von Beispielen wie Vitamin A, Vitamin C und NK-Zellen, Vitamin D, Selen und Cholesterin veranschaulicht.
Anhand von Daten des National Health Interview Survey 2020 wird die Prävalenz selbstberichteter Schlafprobleme (Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten an den meisten oder allen Tagen der vergangenen 30 Tage) bei US-amerikanischen Erwachsenen beschrieben. Die Schätzungen werden nach soziodemografischen und geografischen Merkmalen aufgeschlüsselt.
Ein narratives Review auf Basis einer selektiven Recherche in PubMed und der Cochrane Library unter Berücksichtigung von Leitlinien zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Konsums von Fruktose und freien Zuckern, insbesondere im Hinblick auf Übergewicht und metabolisches Syndrom.
Narratives Review, das die Evidenz dazu zusammenfasst, wie Schlaf- und zirkadiane Störungen (Nachtschichtarbeit, abweichende Schlafdauer, obstruktive Schlafapnoe) die Knochengesundheit über einen mit Uhrengenen verknüpften Knochenumsatz beeinflussen. Herangezogen werden physiologische Grundlagen sowie Interventionsstudien an Tier und Mensch.
Validierungsstudie einer Kurzversion der Resilience Scale for Adults (RSA), eines Selbstberichtsinstruments mit 33 Items zur Erfassung persönlicher und interpersoneller Schutzressourcen über sechs Faktoren, an einer italienischen nichtklinischen Stichprobe.
Ein randomisiertes, ausbalanciertes Crossover-Experiment mit 120 gesunden Männern, die nach einer Stressinduktion oder in einer Kontrollbedingung eine Stroop-ähnliche Aufgabe bearbeiteten, mit fMRT zur Prüfung, wie die individuelle Konfiguration von Hirnnetzwerken die kognitiven Effekte von akutem Stress moderiert.
Narratives Review, das die Neurowissenschaft der Achtsamkeit mit einem Rahmenmodell der Emotionsregulation verbindet. Dargestellt wird die Evidenz, dass dispositionale und intentionale Achtsamkeit mit einer stärkeren Aktivität im präfrontalen Kortex, im anterioren cingulären Kortex und in der Inselrinde sowie mit einer verringerten Amygdala-Aktivität während emotional bedeutsamer Aufgaben assoziiert sind.
Experimentelle Studie, die untersuchte, wie sich akuter psychosozialer Stress während des Gedächtnisabrufs auf Pattern-Separation-Prozesse in einer episodischen Gedächtnisaufgabe bei jungen gesunden Erwachsenen auswirkt.
Narratives Review, das Sulforaphan mit anderen pflanzlichen Aktivatoren des Transkriptionsfaktors Nrf2 vergleicht. Erörtert werden die Bioverfügbarkeit von Sulforaphan und seine Potenz bei der Induktion zytoprotektiver Gene im Vergleich zu Curcumin, Silymarin und Resveratrol.
Anhand repräsentativer Schweizer Querschnitts- und Längsschnittdaten aus Befragungen schätzte diese Studie mit OLS- und Fixed-Effects-Modellen, wie sich berufliche Belastungen und Ressourcen auf gesundheitsbedingte Produktivitätsverluste durch Absentismus und Präsentismus auswirken, einschließlich Wechselwirkungen mit persönlichen Ressourcen, und schätzte die Kosten von Arbeitsstress.
Experiment im Between-Subjects-Design, das prüfte, ob akuter psychosozialer Stress in der Phase nach dem Lernen (Gedächtnisaktualisierung) die Bildung falscher Erinnerungen beeinflusst. Die Teilnehmenden lernten ein Ereignis, wurden irreführender Information ausgesetzt und durchliefen anschließend vor einem unmittelbaren und einem verzögerten Gedächtnistest eine akute Stressinduktion oder eine Kontrollaufgabe.
Gepoolte Analyse von 13 Experimenten (N=528), in der die Effekte von Natur- gegenüber urbanen bzw. bebauten Umgebungen auf die Exekutivfunktionen mittels der Rückwärts-Zahlenspanne (Backwards Digit Span) untersucht wurden. Zusätzlich wurden Effekte der Testreihenfolge sowie die Frage geprüft, ob affektive Veränderungen die kognitiven Effekte vermittelten.
Entwicklung und psychometrische Validierung der Brief Resilience Scale (BRS), eines kurzen Selbstberichtsinstruments zur Erfassung der Fähigkeit, sich von Stress zu erholen, geprüft an vier Stichproben, darunter Studierende sowie Herz- und Schmerzpatienten.
Narratives Review der Literatur dazu, welche Formen körperlicher Bewegung die Knochendichte bei Osteoporosepatienten am besten erhöhen, mit Unterscheidung von gewichtstragendem Ausdauertraining, Kraft- bzw. Widerstandstraining, multimodalen Programmen und Ganzkörpervibration.
Narratives Review, das konzeptuelle Modelle dazu erweitert, wie soziale Beziehungen Stressprozesse und gesundheitsrelevante Physiologie beeinflussen. Im Fokus steht die soziale Verschärfung als Gegenstück zur sozialen Pufferung, also die Frage, wie Beziehungen, die selbst Stressquellen sind, schädliche physiologische Effekte hervorrufen können.
In vier Studien mit über 400 Teilnehmenden validierten die Autoren das Atemzählen als verhaltensbasiertes Maß für Achtsamkeit und prüften dessen Reliabilität, die Korrelationen mit selbstberichteter Achtsamkeit sowie die Zusammenhänge mit Meta-Bewusstsein, Mind-Wandering, Stimmung und Nicht-Anhaften. Eine randomisierte Online-Studie verglich zudem ein vierwöchiges Atemzähltraining mit einem Arbeitsgedächtnistraining und keinem Training.
Diese sekundäre Längsschnittanalyse der Adapt Study begleitete fünf gesunde junge Männer, denen über vier Wochen eine anhaltende Steigerung der Wasserzufuhr verordnet wurde, mit wöchentlicher Messung von Körperwasserfluss, -regulation, -verteilung und Volumenindizes. Untersucht wurden die Effekte einer chronisch höheren Wasserzufuhr auf Hydratationsmarker.
Ein integratives Review, das anhand des Prozessmodells der Emotionsregulation die Evidenz dazu ordnet, wie gestörter Schlaf emotionales Erleben und dessen Regulation beeinflusst und wie dies mit dem Risiko für psychische Erkrankungen zusammenhängt. Hervorgehoben werden konzeptuelle und empirische Lücken bei der Unterscheidung von Emotionsentstehung und Emotionsregulation in der Schlafforschung.
Narratives Review und Kritik von Definitionen, Konzepten und Theorien psychischer Resilienz. Erörtert werden Resilienz als Zusammenspiel von Widrigkeiten und positiver Anpassung, die Debatte zwischen eigenschafts- und prozessbasierten Konzeptualisierungen sowie die Abgrenzung von Resilienz und Coping.
In einem schlaflabor-experimentellen Design durchliefen 23 gesunde junge Männer eine Polysomnographie in einer Nacht ohne Licht, gefolgt von einer Nacht mit schwachem künstlichem Licht (5 oder 10 Lux). Die Schlafarchitektur wurde zwischen beiden Bedingungen verglichen.
Psychometrische Validierung der Mindful Attention Awareness Scale (MAAS) an 810 Studierenden mittels explorativer und konfirmatorischer Faktorenanalyse sowie Item-Response-Theorie. Vorgeschlagen und geprüft wird eine Kurzversion mit 5 Items.
Ein Review dazu, wie chronischer Stress die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse und die Sexualhormonsysteme (insbesondere Androgene) dysreguliert und so zu abdomineller Adipositas beiträgt, mit Blick auf Geschlechtsunterschiede in der Stressanpassung und in der Steuerung der Nahrungsaufnahme.
Narratives Review zu Strategien zur Verringerung von oxidativem Stress auf drei Ebenen: Verringerung der Exposition gegenüber oxidierenden Schadstoffen, Erhöhung endogener und exogener Antioxidantien sowie Stabilisierung der mitochondrialen Energieproduktion. Erörtert werden ernährungsbezogene und psychosoziale Ansätze sowie die nicht eindeutige Evidenz für synthetische Antioxidantien-Supplemente.
Narratives Review, das Definitionen und Forschungstraditionen der Resilienz speziell im Kontext von chronischem Stress bei Erwachsenen betrachtet, der der Gesundheit besonders abträglich ist. Entwickelt wird eine Taxonomie von Resilienzressourcen zur Orientierung künftiger Forschung.
Theoretisches Review, das tierexperimentelle und humane Evidenz verbindet, um darzulegen, wie stressbezogene Neuromodulatoren während und nach akutem Stress dynamische Verschiebungen im Gleichgewicht großskaliger Hirnnetzwerke antreiben. Es wird argumentiert, dass akuter Stress neuronale Ressourcen zugunsten eines Salienznetzwerks und zulasten eines exekutiven Kontrollnetzwerks umverteilt.
Perspektiv- und Hypothesenbeitrag, der vorschlägt, dass eine bewegungsinduzierte Hormesis vielen Vorteilen körperlicher Aktivität für gesundes Altern zugrunde liegt. Als zentrale redoxsensitive Signalwege werden die antioxidative Adaptation, die PGC-1alpha-gesteuerte mitochondriale Biogenese und die durch exzentrische Kontraktionen ausgelöste Muskelentzündung genannt.
Didaktisches Review zur Erfassung des Hydratationsstatus, zum Wasserhaushalt und zum Einfluss der Hydratation auf die kognitive Leistungsfähigkeit. Zusammengefasst wird die Evidenz, die Defizite im Körperwasser mit beeinträchtigter Aufmerksamkeit, beeinträchtigtem kritischem Denken und beeinträchtigtem Gedächtnis in Verbindung bringt.
Ein Review dazu, wie Ernährungsfaktoren Gesundheit und Langlebigkeit über Hormesis beeinflussen, mit Fokus darauf, wie Kalorienrestriktion, Intervallfasten und bestimmte Phytochemikalien (z. B. Sulforaphan, Curcumin, Resveratrol) adaptive zelluläre Stressreaktionen auslösen, die die Stressresistenz erhöhen.
Experimentelle Studie an 48 nicht-klinischen Teilnehmenden, die nach hoher versus niedriger emotionaler Vermeidung ausgewählt wurden und Inhalationen von Luft mit 20 % CO2-Anreicherung erhielten, wobei sie entweder ihre emotionale Reaktion unterdrücken oder beobachten sollten. Erfasst wurden Angst, affektive Belastung und physiologische Erregung.
Ein Handbuchkapitel, das die Forschung zu Stress in Organisationen zusammenfasst und Konzepte von Stressoren und Stressreaktionen, Theorien organisationalen Stresses sowie Evidenz aus Beobachtungs-, Längsschnitt-, Labor- und Feldstudien behandelt. Betrachtet werden Ressourcen wie Handlungsspielraum bei der Arbeit, soziale Unterstützung und Coping als Moderatoren sowie Ansätze der Stressintervention.